Optimale Wärmeverteilung in jedem Raum

Mit dem hydraulischen Abgleich sorgen wir dafür, dass jeder Heizkörper und jeder Fußbodenheizkreis exakt die richtige Menge Heizwasser erhält – für gleichmäßige Behaglichkeit und spürbar niedrigere Heizkosten.

Startseite / Service / Hydraulischer Abgleich

JETZT ABGLEICH ANFRAGENMEHR ERFAHREN

UNSER SERVICE

Was ist ein hydraulischer Abgleich?

Beim hydraulischen Abgleich wird die Warmwasserverteilung in Ihrer Heizungsanlage so optimiert, dass jeder Heizkörper und jeder Fußbodenheizkreis exakt die Menge an warmem Wasser erhält, die er benötigt. Das Ziel: gleichmäßige Raumtemperaturen im gesamten Gebäude.

Ein häufiges Problem in vielen Haushalten – manche Räume werden zu warm, andere bleiben zu kalt. Die Ursache liegt meist in einer nicht abgeglichenen Heizungsanlage: Das Heizwasser nimmt den Weg des geringsten Widerstands und versorgt nahe gelegene Heizkörper übermäßig, während entfernte Räume unterversorgt bleiben.

Der hydraulische Abgleich behebt genau dieses Problem. Durch die gezielte Einstellung aller Komponenten wird die Wärme gleichmäßig im Haus verteilt – und das spart zusätzlich Energie, weil die Heizung effizienter arbeitet und die Pumpe weniger Strom verbraucht.

SO GEHT ES

So funktioniert der hydraulische Abgleich

Der Ablauf gliedert sich in drei wesentliche Schritte: Zunächst berechnen wir den Wärmebedarf jedes einzelnen Raums – basierend auf Raumgröße, Fensterflächen, Dämmstandard und gewünschter Raumtemperatur. Anschließend werden die Durchflussmengen an jedem Heizkörper oder Fußbodenheizkreis exakt eingestellt. Zuletzt passen wir die Thermostatventile, die Heizungspumpe und die Vorlauftemperatur an.

Verfahren A ist die vereinfachte Variante: Die Berechnung erfolgt anhand von Standardwerten und Erfahrungswerten. Dieses Verfahren eignet sich gut für einfache Heizungsanlagen und den Austausch einzelner Komponenten.

Verfahren B ist die präzisere Methode: Hier wird jeder Raum einzeln vermessen und der Wärmebedarf raumgenau berechnet. Für die meisten Förderprogramme – etwa im Rahmen der BEG – ist Verfahren B vorgeschrieben. Wir führen beide Verfahren fachgerecht durch und beraten Sie, welches für Ihre Anlage sinnvoll ist.

Hydraulischer Abgleich – Fachmann bei der Einstellung von Thermostatventilen

ANWENDUNGSFÄLLE

Wann ist ein hydraulischer Abgleich nötig?

Bei Heizungsmodernisierung

Wenn Sie eine neue Heizung einbauen lassen – egal ob Wärmepumpe, Gasbrennwert oder Pelletheizung – gehört der hydraulische Abgleich zwingend dazu. Nur so kann die neue Anlage ihre volle Effizienz entfalten.

Nach energetischer Sanierung

Neue Fenster, zusätzliche Dämmung oder ein neues Dach verändern den Wärmebedarf Ihrer Räume grundlegend. Ein erneuter Abgleich stellt sicher, dass die Heizung an die neuen Verhältnisse angepasst ist.

Bei ungleichmäßiger Wärmeverteilung

Wenn einzelne Räume überheizt sind, während andere nicht richtig warm werden, ist das ein klares Zeichen für eine fehlende Abstimmung der Heizungsanlage. Der Abgleich schafft Abhilfe.

Als Voraussetzung für Förderung

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) schreiben den hydraulischen Abgleich als Voraussetzung für viele Fördermaßnahmen vor. Ohne Abgleich keine Förderung.

FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Förderfähigkeit des hydraulischen Abgleichs

Der hydraulische Abgleich spielt bei der Förderung eine doppelte Rolle: Einerseits ist er bei vielen Förderprogrammen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eine Pflichtvoraussetzung – etwa beim geförderten Heizungstausch oder bei der Einzelmaßnahmenförderung über das BAFA. Ohne Nachweis eines fachgerecht durchgeführten Abgleichs wird die Förderung nicht bewilligt.

Andererseits ist der hydraulische Abgleich auch selbst förderfähig: Als Maßnahme zur Heizungsoptimierung können die Kosten im Rahmen der BEG-Förderung bezuschusst werden. Das umfasst sowohl die Berechnung als auch die Einstellung der Ventile und den Pumpentausch.

Wir übernehmen für Sie die komplette Dokumentation und unterstützen Sie bei der Fördermittelbeantragung. Erfahren Sie mehr über alle Fördermöglichkeiten auf unserer Förderungsseite.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum hydraulischen Abgleich

Was kostet ein hydraulischer Abgleich?

Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich hängen von der Größe der Anlage und dem gewählten Verfahren ab. Für ein typisches Einfamilienhaus liegen die Kosten beim vereinfachten Verfahren A zwischen 400 und 700 Euro. Das präzisere Verfahren B, das für die meisten Förderungen vorgeschrieben ist, kostet je nach Aufwand zwischen 700 und 1.200 Euro. Bedenken Sie: Durch die Energieeinsparung amortisiert sich die Investition in der Regel innerhalb von zwei bis drei Jahren – und der Abgleich kann selbst gefördert werden.

Wie lange dauert der Abgleich?

Für ein Einfamilienhaus benötigen wir für den hydraulischen Abgleich in der Regel einen halben bis ganzen Arbeitstag. Die Dauer hängt von der Anzahl der Heizkörper bzw. Fußbodenheizkreise und dem gewählten Verfahren ab. Die Vorarbeiten – wie die Berechnung des Wärmebedarfs – erledigen wir vorab, sodass wir vor Ort zügig arbeiten können. Während des Abgleichs bleibt Ihre Heizung weitgehend in Betrieb.

Ist ein hydraulischer Abgleich Pflicht?

Seit Oktober 2022 schreibt die Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung (EnSimiMaV) einen hydraulischen Abgleich für bestimmte Gebäude vor. Zudem ist er nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) bei Neubauten und beim Einbau neuer Heizungsanlagen vorgeschrieben. Darüber hinaus ist er Voraussetzung für nahezu alle Förderprogramme im Rahmen der BEG. Auch ohne gesetzliche Pflicht empfehlen wir den Abgleich als eine der wirtschaftlichsten Maßnahmen zur Heizungsoptimierung.

Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und B?

Verfahren A ist die vereinfachte Methode: Der Wärmebedarf wird anhand von Standardwerten und vereinfachten Berechnungen ermittelt. Es ist schneller und kostengünstiger, aber weniger präzise. Verfahren B ist die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Jeder Raum wird individuell vermessen, Fensterflächen, Dämmung und Ausrichtung fließen ein. Das Ergebnis ist deutlich genauer. Für die meisten Förderprogramme (BEG/BAFA) ist Verfahren B mittlerweile Pflicht. Wir empfehlen grundsätzlich Verfahren B, da es das beste Ergebnis liefert und förderfähig ist.

Merke ich den Unterschied sofort?

Ja, in den meisten Fällen spüren Sie den Unterschied bereits in den ersten Tagen. Räume, die vorher zu kalt waren, werden nun gleichmäßig warm. Gleichzeitig verschwinden typische Probleme wie Strömungsgeräusche in den Heizkörpern oder ein ständiges Rauschen in den Leitungen. Die volle Energieeinsparung zeigt sich dann über die Heizperiode: Ihre Heizkosten sinken spürbar, weil die Anlage effizienter arbeitet und die Heizungspumpe weniger Strom verbraucht. Viele unserer Kunden berichten von einem deutlich verbesserten Wohnkomfort schon nach dem ersten Tag.

Jetzt Abgleich anfragen

Sorgen Sie für gleichmäßige Wärme in jedem Raum und sparen Sie bares Geld. Wir beraten Sie gerne und erstellen ein individuelles Angebot für den hydraulischen Abgleich Ihrer Heizungsanlage.